 | Radlträger-Denkmal Radlträger-Denkmal (errichtet 1994)
Wer durch Hahnbach in Richtung Gebenbach fährt, wundert sich vor dem Tor rechts über eine Skulptur und deren Bedeutung. Hier nun die Geschichte dazu:
Vor und nach der Zeit des 2. Weltkrieges trugen auswärtige Radfahrer ihre Fahrräder durch Hahnbach, um wegen des Pflasterbelages die Fahrradreifen zu schonen. Reifen waren in dieser schlechten Zeit teuer und schwer zu beschaffen.
Später wurde aus diesem Tatbestand während des Krieges viele verschiedene Geschichten erfunden. Die bekannteste Interpretation ist: Die Fahrräder wurden von den Auswärtigen nur deswegen getragen, um die Hahnbacher spöttisch und höhnisch auf den holprigen Pflasterbelag der Hauptstraße aufmerksam zu machen. Solche Spott-Geschichten beantworteten die Hahnbacher meistens mit tatkräftigen bzw. „schlagkräftigen“ Argumenten. Weil dies überall bekannt war, war es nicht ratsam, alleine sein Fahrrad durch Hahnbach zu tragen. Das Radlträgerdenkmal will sinnfällig daran erinnern.
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