"Alles über die Kartoffel" beim Seniorennachmittag

Mit dem Lied „Gott hat alles recht gemacht durch seine Händ“ begannen die Senioren im vollbesetzten Pfarrsaal ihre monatliche Veranstaltung. Anlässlich des Erntedankfestes informierte die Seniorenbeauftragte der Marktgemeinde, Brigitte Trummer, zum Thema „Alles über die Kartoffel“.

Die Kartoffelstaude gehört zu unseren vorzüglichsten Kulturpflanzen und dient dem Volk in ganz Europa als Hauptnahrungsmittel. Vielfach auch als Erdäpfel oder Erdbirnen bezeichnet, sind sie in Deutschland schon rund 400 Jahre verbreitet. Während im Landkreis Amberg-Sulzbach etwa vier Prozent der Anbaufläche mit Kartoffeln bestellt ist, zählt Niedersachsen zum Hauptanbaugebiet Deutschlands. Unter den rund 140 Sorten unterscheidet man zwischen festkochenden, vorwiegend festkochenden und mehligen.

Etwa 135 Liter Wasser sind für das Wachstum von einem Kilogramm notwendig. Beim Anbau ist wegen vieler Unwegsamkeiten wie Krankheiten und Schädlingsbefall der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln unabdingbar. Wachstum und der Geschmack sind neben der Witterung von der Bodenbeschaffenheit und der Düngung abhängig. Auch als die tolle Knolle bezeichnet, enthält sie hochwertiges Eiweiß, viel Vitamin C und besonders Stärke, welche auch für Medikamente verwendet wird. Ihr Verbrauch hat sich seit Ende des 2. Weltkriegs auf etwa 50 kg pro Person mehr als halbiert.

Die Einlagerung von Haushaltsmengen sollte kühl, dunkel und nicht neben Obst erfolgen. Am besten in einer luftdurchlässigen Holzkiste. Es ist ratsam, nur kleine Mengen zu kaufen und sie aus Plastiktüten zu nehmen. Bei der Zubereitung dürfen durch Lichteinfall oder Sonnenbestrahlung grün gewordene wegen des giftigen Solanin nicht verwendet werden. Über 14.000 Kartoffelrezepte sind im Internet zu finden. Mit der Verköstigung der Anwesenden durch industriell hergestellte Knödelinos und süßen Beigaben wurde der Nachmittag abgerundet.         

Viele Informationen über die Kartoffel gab es von Brigitte Trummer beim Seniorennachmittag.

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