Erntedank in der MiniKirche

Zur ökumenischen Minikirche waren alle Vorschul- und Schulkinder eingeladen. Im Andreas-Raselius-Haus in der Gartenstraße konnte man „Gott Danke sagen für das Essen“. Die Pfarrerin Ulrike Häberlein eröffnete die halbe Stunde mit dem Anzünden der Kerzen im Gottesdienstsaal. Mit dem MiKi-Team bestehend aus Heidi Kotz, Silvia Weinio, und Sabine Reiser wurde gesungen, gebetet und „Gottes wunderbare Welt“ bestaunt.

Die Kinder hatten Erntekörbchen mitgebracht und gemeinsam begutachtete man manches Obst und Gemüse. Auf die Frage, ob man schon einmal richtig Hunger gehabt habe, konnten manche anschaulich von einem knurrenden Magen berichten.

Sabine Reiser erzählte die Geschichte vom Kartoffelkönig, den Heidi Kotz nachspielte und Silvia Weinio und die Pfarrerin Uli Häberlein als Großmutter und Tiere ergänzten. Beim kurzen Nachgespräch betonte Pfarrerin Häberlein, dass alles von Gott komme. Auch wurde offensichtlich, dass die Kinder sehr wohl Sinn und Inhalt der Erzählung begriffen hatten und das Lied „Er hält die ganze Welt in seiner Hand“ erklang bestätigend und fröhlich um den Altar.

In den Fürbitten gedachte man der Hungernden und auch der Menschen, welche im Überfluss leben. Man dankte allen, welche Lebensmittel produzieren und vor allem Gott dafür, dass er so Vieles gedeihen lässt. Auch für die Kranken betete man und versprach, sich einzusetzen für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Beim Vater-unser fasste man sich bei den Händen und mit dem Segen und dem gewohnten Segenslied endeten die guten 30 Minuten.

Top