Fischereiverein Hahnbach feiert 30-jähriges Bestehen

30 Jahre wurde der Fischereiverein und noch immer fühlen sich die Petrijünger aus Hahnbach und Umgebung wohl „wie ein Fisch im Wasser“. Über 100 Helferinnen und Helfer hatten sich, oft sogar in „Familienschwärmen“, für dieses Jubiläum eingebracht und so konnte das Fest am Gemeindeweiher schließlich „ein wirklich guter Fang“ werden.

Der Samstagabend war bereits gut besucht und „die weiß-blauen Buam“, Stefan Schmid mit seiner Gitarre und Heinz Dirnhofer mit der Diatonischen, sorgten für beste Stimmung, indem sie mit ihren Gstanzln und bekannten Liedern von Tisch zu Tisch zogen.

Als nach 22 Uhr „Py-Roland Fritsch“ aus Hirschau ein fast achtminütiges Jubiläumsfeuerwerk mit bester Begleitmusik zündete, gab es von allen starken Applaus und nur zufriedene Gesichter.

Der Sonntag gehörte mittags der „Speisung vieler“ und am Nachmittag primär dem feucht-fröhlichen Sautrogrennen. 16 Paare hatten sich dazu angemeldet und glänzten nicht nur mit sportlichem Ehrgeiz, sondern auch mit phantasievollen Namen. Da traten „7 Mucken“, gegen einen „OHA-Club“, „Neptun-Vernichter“, „Mia“, „schwimmende Wellensittiche“, des „Kaisers neue Kleider“, „Badenixen“ „Absagger“ oder gar gegen „Meister Eder und sein Pumuckl“ an. Edel und gar nicht zickig präsentierten sich auch Tante Zilly mit Sonnenschirm und Onkel Tom im „feinen Zwirn“. Die beiden Teams mit Flüchtlingen aus dem Irak, bestehend aus Hatam mit Ali, und Naval mit Blant schlugen sich tapfer, doch die Volleyballdamen und natürlich die Wasserwachtler waren ihnen weit überlegen.Beste wurden, wie bereits im Vorjahr, Basti und Schwatti, welche sich als „KBU Köln Kalk“ präsentierten. Souverän lenkten sie ihren wackeligen Trog um die anzuvisierenden und zu umrundenden Bojen. Der Wanderpokal befindet sich nun also wieder beim Katholischen Burschenverein Hahnbach.

Alle Teilnehmer durften sich bei der Preisverleihung über Ess- oder Trinkbares freuen. Sogar Roland und Sepp, welche mehrmals kenterten und es „aus intern bekannten Gründen“ nicht schafften, den Startbereich zu verlassen, durften als „Chaossieger der Herzen“ einen Trostpreis mit nach Hause nehmen.

Vorstand Helmut Kern dankte am Sonntagabend ehrlich bewegt allen, welche zum Gelingen des Festes beigetragen hatten. Sein großes Lob galt allen voran den vielen Helfern, auch der Wasserwacht für deren Einsatz und der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Bereitschaft.

Zweiter Bürgermeister Georg Götz gratulierte im Namen der Gemeinde und des Kulturausschusses und lobte die „Gewässer- und Landschaftspflege“ des Vereins und die geleistete „sinnvolle Arbeit“. Auch der gute Besuch des Festes beweise die Beliebtheit und den „hohen Stellenwert des Fischereivereins“. Mit einem Spendencouvert wünschte er weiterhin „Viel Erfolg“ und „Glück auf“.

Jürgen Göpfert, Moderator und „Mann für alle Fälle“, dankte explizit der Firma Nitzbon für die bei Kindern sehr beliebte und stets belegte Hüpfburg, das Zelt, die Kuchentheke und für überlassene Biergarnituren.

Die weiß-blauen Buam“ spielten sich von Tisch zu Tisch in Aug und Ohr der Gäste.

Basti und Schwatti (rechts) holten sich beim Sautrogrennen wieder einmal den Pokal für die beste Zeit. Beim Sautrogrennen gab es nur Sieger und alle durften sich über einen Preis freuen.

Top