Freiwillige Feuerwehr Kötzersricht begeht Kameradschaftsabend

Der gute Besuch des Kameradschaftsabends der Feuerwehr Kötzersricht im Gästestüberl Laubhof wurde als „eindeutiger Beleg für den Zusammenhalt in der Wehr und in der Ortschaft“ gewertet. Im vorausgegangenen Gottesdienst in der Hahnbacher Pfarrkirche gedachten die Mitglieder in den Fürbitten ihrer verstorbenen Kameraden.

Pfarrer Dr. Christian Schulz dankte den Aktiven für ihren Dienst an der Allgemeinheit. In ihrem Handeln und Wirken gäben sie ihr Möglichstes zur Rettung von Menschenleben und deren Hab und Gut zu schützen. Die Feuerwehr sei ein Realisierungsort für lebendige Gemeinschaft. Hier baue sich vom Kleinsten Großes auf.

Vorsitzender Franz-Josef Rauch bezeichnete die Veranstaltung als Anlass für Rückschau auf ein durchwachsenes Vereinsjahr mit unterschiedlichen Aktivitäten und auch als Dank an die Angehörigen für die Unterstützung der Feuerwehrler. Große Verantwortung übernähmen auch die beiden Kommandanten. Ihr Beispiel sei der Garant für Zusammenhalt in der Truppe.

Erfreut teilte er einen Neuzugang mit. Damit könne man beruhigt der Zukunft entgegensehen. So mache es ihm einfach Spaß, Vorsitzender dieser Gemeinschaft zu sein. Besonders stellte er auch das gute Verhältnis zur Stützpunktwehr Hahnbach heraus und dankte für die Unterstützung bei der Aus- und Fortbildung sowie für die Bereitstellung ihrer Gerätschaften.

Ein Höhepunkt des Abends war die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft. Mit einer Dankurkunde wurden Christian Graf, Michael Heidlinger, Markus Weiß und Philipp Ulrich für 25-jährigen Feuerwehrdienst geehrt. Für 40 Jahre wurde Josef Wismeth ausgezeichnet. Seit 50 Jahren sind Johann Birkl und Josef Rauch beim Verein. Franz Erras hält seit 55 Jahren die Treue und gar 60 Jahre Georg Rauch und Adolf Schuller.

Für Bürgermeister Bernhard Lindner zeichne sich die Wehr durch Kameradschaft und Geselligkeit aus. Ihr Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt sei ein wichtiger Faktor für die Verbindung der Ortschaften Laubhof, Kümmersbuch und Kötzersricht. Die Freude an ihrem Vereinsgeschehen werde durch ihre Präsenz bei den Veranstaltungen in der Marktgemeinde deutlich.

Aus der Sicht von Kreisbrandrat Fredi Weiß ist der Kameradschaftsabend eines der Fundamente für erfolgreichen Feuerwehrdienst. Kameradschaft müsse gelebt werden. So könne sich jeder das ganze Jahr über in einem 365-Tage Standby-Modus auf die Einsatzbereitschaft des Anderen verlassen. 2. Vorsitzender Josef Erras würdigte das Engagement des Vorsitzenden. Seiner Leidenschaft sei das gute Ansehen der Wehr in erster Linie zu verdanken.

Den langjährigen Mitgliedern gratulierten Vorsitzender Franz-Josef Rauch, Kreisbrandinspektor Karl Luber, Bürgermeister Bernhard Lindner, Kommandant Martin Weiß und Pfarrer Dr. Christan Schulz (hinten v. l.) sowie Kreisbrandmeister Christoph Strobl und Kreisbrandrat Fredi Weiß (v. r.).

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