Fronleichnam 2017

Zu den Klängen der Marktbläser hatten sich zum Fronleichnamszug Pfarrer Dr. Christian Schulz mit der großen Monstranz unterm „Himmel“, Gremien, Vereine, Kommunionkinder und Familiengruppen eingereiht. Gleich am ersten Altar erfreuten die Jüngsten vom Kindergarten St. Josef mit zwei Liedern.

Pfarrer Dr. Christian Schulz deutete in seiner Predigt die „große Brotrede Jesu“, welche alle vom Bösen, dem Tod befreien wolle, allerdings mit dem für viele  „unvorstellbaren Geheimnis der Eucharistie“.

Doch Jesus habe auch nach der Abwendung mancher “nichts aufgegeben, nichts revidiert“, da es ja „um alles geht“, nämlich „Anteil zu haben an seinem Leben“. Bis heute seien alle Christen aufgefordert „das lächelnde Antlitz Jesu“ zu zeigen, auch bei Ablehnung und auch beim Leiden am eigenen Versagen.

Das Fronleichnamsfest gebe dazu drei hilfreiche Hinweise, so der Seelsorger. Einmal gelte es „die Weite zu suchen“, aus der Enge des Herzens herauszutreten, mit klaren Angeboten und rechtem Vorleben.

Dann folge das „procedere“, das „Voranschreiten ohne eine Rückwärtsorientierung“, konsequent „in den Himmel hinein“.

Als drittes solle ein „Christus hochhalten“ gesehen werden, im Alltag, in der Gemeinschaft, dem Gottesdienst und der Pfarrei. Dies „durchzuhalten“ sei letztendlich „Seelen heilend“ und ende wiederum in Dankbarkeit, auf Griechisch „Eucharistie“.

Erfrischend sangen die Kindergartenkinder von St. Josef am ersten Altar in der Hauptstraße

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