Hahnbacher Faschingszug am Sonntag, 26. Februar mit über 50 Gruppen

„Das wir der größte Faschingszug aller Zeiten!“ freut sich schon jetzt Organisator Franze Erras über die Höchstzahl von bereits 53 angemeldeten Gruppen. „Ein dreifaches Hahnbach Helau“ heißt es dann wieder beim Gaudiwurm am kommenden Sonntag vor allem entlang der Hauptstraße, welche rechtzeitig gegen 13 Uhr von der Polizeiinspektion Sulzbach - Rosenberg und der Freiwilligen Feuerwehr Hahnbach für den Verkehr gesperrt wird.

Aktiv wird wie immer in Hahnbach auch die mitfeiernde Bevölkerung sein, zumal es im Anschluss in den Gaststätten und bei schönem Wetter auch auf der Straße genügend Feier-, Tanz- und Schunkelmöglichkeiten gibt. Die meisten Themen der Wägen und Gruppen sind aber natürlich noch „top secret“ und werden sich wohl erst am Sonntag dem sicher wieder Tausenden von Zuschauern präsentieren.

Stolz sei er auch, meinte Franz Errras, dass selbst aus dem „nahen und fernen Ausland“,  eine „Multi-Kulti“- Truppe, unter anderen aus Kötzersricht, Poppenricht, Speckshof, Ammerthal, Großenpfalz, Höfling, Illschwang, Schwend, Ursensollen, Sunzendorf, Süß, Adlholz, Gebenbach, Mimbach-Mausdorf, Ursulapoppenricht, Traßlberg, Amberg, Holnstein, dem Birgland, Sulzbach-Rosenberg und wer weiß woher noch Gruppen kommen, um mit den sicher entspannten Hahnbachern zu feiern.

Den Zug eröffnet auch dieses Jahr wieder der Kulturausschuss mit seinem „Begleitschutz“. Phantasievolle Speckshofer Regenbögen werden ihnen folgen und ein Fußvolk mit einer Diskothek in einer Zauberhöhle samt Bistro verteilt danach sicher Flüssiges und Festes.

„Bayrische Farben" und die Hahnbacher Mädchengruppe gehen vor der Musikkapelle Ursensollen, die dem Ortskern aufspielen wird. Fußgruppen mit „Frauenpower“ und den der Gruppe „HATRA“ folgt ein kleiner LKW der Freiwilligen Feuerwehr Hahnbach. Mit „unserer ist 20 Meter lang“, hat der Katholische Burschenverein Hahnbach seinen großen Wagen mit Musik angemeldet. Die Fußgruppe von der „Mari“ folgt und die Feuerwehr Kötzersricht mit einem Handwagen. Diesen haben auch die „I, du und mir alle zamm“ dabei, denen die kostümierten Marktbläser folgen und aufspielen werden.

Die Dorfgemeinschaft Mimbach-Mausberg wird den Ochsenschlag überwinden und mit einer Fußgruppe und einem Handwagen mit viel Spaß und guter Laune aufmarschieren. Der Freitagsstammtisch und die Kapuzinerclub sind ebenfalls wieder dabei, wie auch der Hahnbacher Sportheimstammtisch.

Ein großer Wagen kutschiert den KC Amberg durch den Markt und die Fußgruppe aus dem Schalkenthanerweg folgt ihnen. Die Frauenunion und der Frauenbund sind ebenfalls dabei, wie auch schon seit Jahren die Kirwaleit aus Holnstein mit ihrem großen Wagen und Musik. Wuselige Küken werden sich dann im Zug mit ihrem Bollerwagen amüsieren und die Wawersigler mit ihren „Kleingeräten“ sind sicher wie alle Jahre wieder ein echter Hingucker.

Auch auf eine „IG W.A.S.D.T.R. –Gruppe“ von sechs Personen, welche 5 x 2,20 Meter Platzbedarf braucht, darf man gespannt sein.

Die Landjugend aus Adlholz zeigt sich mit einem großen Wagen und Musik auf eine Länge von 16 Metern. Eine Augenweide werden sicher die „A-Mädels“ der DJK Ammerthal sein und wohl auch die Wasserwachtler von Hahnbach. Die Hahnbacher Eltern-Kind-Gruppe und die Poppenrichter Mädels bilden Fußgruppen und ein „Streichelzoo“ aus Poppenricht kommt mit 30 „Kuscheltieren“ und einem großen Wagen.

Aus Hahnbach ist auch der Fischereiverein mit von der Partie und der Sportverein, sowie die „Zammagwürfelten“ mit weiteren 15 Personen. Die Jugend aus Iber zeigt sicher auf ihrem KLJB-Wagen und Musik ihre Phantasie wieder beste Laune, wie auch die „Kirwagemeinschaft Großenpfalz“. Die feschen „Kirwamoidla“ aus Sunzendorf werden wohl zu zehnt den Hahnbacher Burschen den Kopf verdrehen, dicht gefolgt von den Mitgliedern der KLJB aus Süß.

Jungzüchter fahren einen großen Wagen mit Stimmungsmusik auf und „die flotten Motten“ flattern ihnen hinterher. „Hütte Höfling“ heißt eine weitere Gruppe und der Reit- und Fahrverein Hahnbach beteiligt sich ebenso am Gaudiwurm wie die Knappnesia aus Sulzbach-Rosenberg mit einem Cabrio, zweit Traktoren mit einem Hänger und circa 40 närrischen Personen.

„Multi-Kulti“ wird es ebenfalls wieder geben und die Volleyball-Damen vom ASV Schwend trainieren offensichtlich nicht nur in ihrer Halle. "Sexy Boys“ zeigen sich noch und auch die Hahnbacher Volleyballerinnen, kurz vor „Hahnbachs schönsten Trophäen“.

„Illschwanger Kranzlträger“ nennt sich die 52. Gruppe mit einem Bollerwagen und die Feuerwehr Kainsricht-Gebenbach beschließt voraussichtlich mit einem großen Wagen mit Musik den bislang längsten Faschingszug in Hahnbach.

Franz Erras dankte bereits im Vorfeld der BRK Ortsgruppe Hahnbach für ihren Sanitätsdienst und der Polizeiinspektion Sulzbach –Rosenberg und der Feuerwehr Hahnbach für den Absperrdienst. Es soll auch ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass keine Sägespäne, Federn, Stroh oder Unrat und Leergut verstreut werden dürfen. Auch sind rote Nummernschilder nicht mehr erlaubt, nur Tageszulassungen. Dass den Anordnungen der Einweiser gehorcht werden muss, ist selbstverständlich, ebenso, dass weder Fahrer, noch Begleitschutzpersonal Alkohol trinken dürfen. Toiletten stehen im Rathaus, der Fischerhütte und beim Amberger Tor zur Verfügung.

Das von den Hahnbacher Wirten und Geschäftsleuten spendierte Wurfmaterial wird von 13:15 bis 13:45 Uhr im Rathaus in Hahnbach ausgegeben und dann steht ab 14 Uhr Hahnbach mindestens knietief im Faschingsfieber, voraussichtliches Ende: unbekannt.

Der Hahnbacher Hahn hat offensichtlich Nachwuchs bekommen.

Verzaubern und in andere Welten entführen sicher wieder manche Teilnehmer beim Hahnbacher Faschingszug am kommenden Sonntag.

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