Hahnbacher Frauenbund backt Küchl zur Allerweltskirwa

Selbst in Corona-Zeiten ist eine Kirwa ohne Kücheln kaum vorstellbar und schon gar nicht die Allerweltskirwa. So gehört es deshalb für den Hahnbacher Frauenbund am dritten Oktoberwochenende zum Jahresprogramm, am Kirwasamstag die Tradition des Küchlbackens zu pflegen.

15 Frauen von jung bis älter rückten am frühen Vormittag mit Gesichtsmasken in der Schulküche an, um aus 50 Kilogramm Mehl, 200 Eiern, vier Liter Ruhm und anderen Zutaten mit Hilfe einer Maschine Teig zu mischen und zu kneten. Daraus wurden schöne Laibchen geformt und zum „Gehen“ mit Tüchern abgedeckt, in temperierten Räumen in Ruhe gelassen. Mit großer Fingerfertigkeit wurden sie dann ausgezogen und in schwimmenden Fett herausgebacken. Besondere Akribie war dabei gefordert, um keine Tramperl entstehen zu lassen. Damit alles wie am Schnürchen lief, hatte jede der Frauenbund-Bäckerinnen ihre eigene Aufgabe. Dennoch kam angeregte Unterhaltung beim Arbeitseinsatz nicht zu kurz.

So konnten nach den Kostproben sich schon bald die ersten Käufer im Schulhof mit Hygieneabstand anstellen, um sich für den Nachmittagskaffee – und in größeren Mengen als Vorrat für Familienfeiern – mit dem Schmalzgebäck einzudecken. Rund 1500 Stück wurden produziert und schön verpackt restlos verkauft. Den Erlös wollen die Frauen für eine gute Sache spenden.

Geschick und Fingerfertigkeit war beim Küchlbacken des Frauenbundes gefordert.

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