Hahnbacher Marktfest vom 22. bis 24. Juli 2017

Das Hahnbacher Marktfest vom 22. bis 24. Juli wirft bereits seine Schatten voraus. Auch Pfarrer Dr. Christian Schulz freut sich, dass das Patrozinium seiner Gemeinde St. Jakobus in einem Festgottesdienst mit allem „was Rang und Nehmen hat“ gefeiert wird. Für den Hahnbacher Kulturausschuss und damit die Marktgemeinde ist es bereits das 36. Mal, dass sich der Marktkern einmal im Jahr in eine einzige Festmeile mit „nur freundlichen Gesichtern“ verwandelt.

Am Samstag, den 22. Juli ist schon vor 13 Uhr die Hauptstraße im Ortskern gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Dann werden die Burschen den dekorierten Kirwabaam aufrichten, den man am gleichen Tag mit Förster und manchen Juchzern aus dem Wald geholt hat und der bei der Nachkirchweih versteigert werden wird. Manche Abende davor haben die Mädchen bereits im „Kirwastodl“ Kränze dafür gebunden und geschmückt und höchst wahrscheinlich werden die Mädchen und jungen Frauen der Mädchengruppe die Burschen wieder beim Aufstellen moralisch und gesanglich unterstützen.

Beginnen soll das eigentliche Fest im Herzen Hahnbach, in der Hauptstraße, am Samstagabend ab 18 Uhr. Offizielle Eröffnung ist mit dem Abmarsch um 19 Uhr vom Oberen Tor. Bürgermeister, Marktgemeinderäte, die Mitglieder des Hahnbacher Kulturausschusses und diverse Gäste schreiten dann hinter den uniformierten Hahnbacher Marktbläsern und begleitet von den Jagdhornbläsern in Tracht der Jägerkameradschaft die „Festmeile“ ab.

Nach wiederholten „Heroldsrufen“ und der Proklamation des Marktfriedens für das Wochenende wird gegen 19.30 Uhr vor dem Ausschank beim „Ritter“ der Bieranstich und die offizielle Eröffnung durch den Kulturausschussvorsitzenden Martin Wild erfolgen. Bürgermeister Bernhard Lindner, die Marktbläser und die Jagdhornbläser der Jägerkameradschaft Hahnbach werden den passenden musikalischen Rahmen bilden und den Hahnbachern zünftig aufspielen.

Wie bereits in den Vorjahren sind in diesem Jahr strikte Sperrzeiten: in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Es darf nur bis 1 Uhr Musik gespielt werden und ab 2 Uhr ist kein Ausschank mehr erlaubt. Martin Wild, der Vorsitzende des HKA Hahnbach verwies in der Vorbereitungssitzung eindringlich darauf hin, dass diese Zeiten unbedingt einzuhalten seien.

Der Sonntag beginnt früh morgens mit den Juchzern der Kirwabuam und –moidln beim Abholen zum Frühstück beim vorjährigen Oberkirwapaar. Bis 9.15 Uhr noch haben Buden- und Standbetreiber Zeit ihr Areal wieder auf Hochglanz zu bringen, da dann am Marktgraben Aufstellung genommen wird zum festlichen Kirchenzug. Mit den Marktbläsern und den Kirwapaaren voran, werden die Gremien der Gemeinde und eine Abordnung der Patenstabskompagnie aus Amberg, sowie die Vereine mit ihren Bannern und Fahnen zur Kirche ziehen. Den Festgottesdienst mit einer Festpredigt in der Pfarrkirche St. Jakobus wird der Ortspfarrer Dr. Christian Schulz zelebrieren. Danach ist Rückmarsch zum Ausschank des Gasthauses „Zum Paulersen“ mit dortigem Standkonzert der Marktbläser zum Frühschoppen.

Von 10 bis 17 Uhr kann im Saal des Gasthofs Ritter die Bilderausstellung „Familien- und Hochzeitsbilder aus Hahnbach“ kostenlos besichtigt werden. Peter Wlach und Ludwig Graf haben „kein Mühe gescheut“ Einzel- und Gruppenfotos primär aus der Zeit zwischen 1900 und 1930 einzuscannen, um sie zu präsentieren. Die beiden sind aber noch weiterhin auf der Suche und freuen sich, wenn sie weitere Bilder ablichten dürfen. Melden kann man sich hierzu bei Peter Walch, Tel. 666 oder bei Ludwig Graf unter 331.

Verschiedenste Gerichte locken Jung und Alt aus Nah und Fern zudem zu den Gasthäusern und den Angeboten vieler Vereine zum Bleiben über Mittag. „Musik live“ gibt es dazu bei den Wirten und zwar in verschiedensten Stilrichtungen und für alle Musikgeschmäcker.

Gegen 15.00 Uhr ist am Kirwabaam der Höhepunkt des Marktfestes mit dem Austanzen des Kirwabaums und dem Ermitteln des neuen Oberkirwapaares mit Hilfe einer eigenen Kirwamusi, eines Weckers und eines Blumenstraußes.

Um 18 Uhr haben die „Highway Stompers“, eine örtliche Line-Dance-Gruppe, ihren rhythmischen Auftritt unter dem Kirwabaam.

Bis Mitternacht darf dann „fröhlich und friedlich“ auf der „Goldenen Straße“ gefeiert werden, da um 24 Uhr wieder die Sperrung der B 14 aufgehoben wird. Ausschank und Musik darf auch dieses Jahr nur bis 23.00 Uhr sein.

„Oh Kirwa lau niat nau“ heißt es noch einmal am Montag. Ab 18.00 Uhr ist in der Amberger Straße zwischen dem Amberger Tor und der B 14 Nachkirchweih der Mädchengruppe und des Katholischen Burschenvereins mit moderner Musik und der Verlosung des Kirwabaumes.