Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel auf dem Frohnberg

„Wir ziehen zur Mutter der Gnade“ erklang es aus wohl über 2000 Kehlen am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel rund um den Freialtar auf dem Frophnberg. Pfarrer Dr. Schulz begrüßte und dankte abschließend den Männergesangsvereinen Hahnbach und Ursulapoppenricht unter der Leitung von Jana Müller, welche Roman Podokschik am E-Piano begleitete. Angenehm sonor und akkurat umrahmten sie mit einer deutschen Messe das Hochamt.

„Ehe: fruchtbar leben“ war das Thema der Predigt und Dr. Schulz scherzte, dass aus fruchtbar durchaus manchmal „furchtbar“ werden könne, wenn Engherzigkeit herrsche. Er selber kenne eine 9 köpfige Familie, welche bewusst aus und im Glauben lebe. Gemeinsame Gebete bewahre sie „im Geist der Gemeinschaft und des Respekts“. Ihr „schlichter, unaufgeregter und nicht aufgesetzte Glaube“ zeige, dass „auch heute noch Dinge möglich sind, von denen viele denken, dass es das gar nicht mehr gibt“.

Für jene Eheleute gehöre auch ein regelmäßiges Beichten zu ihrem “Ziel, den Himmel zu finden“, da sie ihnen helfe „an sich selbst zu arbeiten“. Er sei sich bewusst, dass deren Leben auch immer wieder „Mühe, Vergeben und Ertragen“ koste und manche Anfeindung und Verlockung ausgehalten werden müsse. Aber es lohne sich offensichtlich bei allem „Gewusel und Chaos“, so der Seelsorger, so „normal und doch ganz anders“ zu leben. Auch wisse niemand welche Zukunft der Familie bevorstehe, doch „das Fundament im Namen Jesu ist gelegt“. „Dann wir alles gut. Amen.“ schloss er.

Franz Erras, der Vorsitzende des Fördervereins für den Erhalt der Kirchen in der Pfarrei, freute sich, am Ende des Gottesdienstes an Pfarrer Schulz einen symbolischen Scheck über 15.000 Euro überreichen zu können, wofür dieser sich herzlich bedankte.

Die Männergesangsvereine Hahnbach und Ursulapoppenricht umrahmten den Gottesdienst musikalisch.

Franz Erras (links) überreichte einen Scheck an Pfarrer Dr. Christian Schulz.

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