Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Süß

Die Chemie innerhalb der Jagdgenossenschaft Süß und der Jagdpächter stimmt. Dies zeigte sich bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rouherer. Jagdvorsteher Hans Lederer berichtete nach einer gemeinsamen Brotzeit von einem ruhigen Jagdjahr.

Probleme mit Schwarzwild und Verbissschäden hielten sich in Grenzen. Größere Schäden sollen direkt mit den Jagdpächtern geregelt werden. Um gegen Biberschäden wirksam vorgehen zu können sollen alle Schäden beim Jagdvorsteher gemeldet werden. Grundbesitzveränderungen sind ebenfalls mitzuteilen. Der Jagdkataster kann in Papierform und digital eingesehen werden.

Kassier Georg Bauer wartete mit positiven Zahlen auf. Die Verwendung des Jagdpachts und dessen Auszahlungsmodus erfolgt wie in der Vergangenheit. Jagdpächter Georg Geilersdörfer teilte mit, dass der Dreijahresabschlussplan erstmals angewandt und entsprechend erfüllt wurde. Zwei Wildschweine wurden erlegt. Die Bekämpfung von Raubwild war erfolgreich, mit einem Abschuss von etwa vierzig Kormoranen.

Dem Antrag der Jagdpächter Franz Geilersdörfer, Georg Geilersdörfer, Josef Sichelstiel und Richard Sichelstiel, das Jagdpachtverhältnisses bis zum 31. März 2026 zu verlängern wurde in schriftlicher Abstimmung ohne Gegenstimme zugestimmt. Die Jagdpächter werden sich neben dem Pachtzins am jährlichen Wildessen angemessen beteiligen. Die Jagdgenossen und Jagdpächter stimmten überein, dass das eindeutige Abstimmungsergebnis ein Beleg für das gute Verhältnis untereinander sei.

Mit Bürgermeister Bernhard Lindner (r.) freuen sich Jagdvorsteher Hans Lederer (l.) mit seinen Vorstandskollegen und den Jagdpächtern auf ein weiteres angenehmes Verhältnis untereinander.

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