St. Jakobus feiert Erstkommunion

Verschoben und unter Coronabedingungen feierte St. Jakobus Erstkommunion, zwar in drei Eucharistiefeiern, doch festlich und würdig. In der mit Blumen und dem großen Bogen der Kirchenfahne geschmückten Kirche zierten die jeweils acht Plätze der Erstkommunikanten zusätzliche kleine Blumensträuße als Platzhalter. Eltern und Verwandte füllten in Familiengruppen die Kirchenbänke. Renate Werner an der Orgel und ihre Tochter Katharina und Benjamin Klier an der Trompete begleiteten feierlich die Messen.

Begleitet von vier Ministranten zelebrierte Pfarrer Dr. Christian Schulz den „besonderen Tag in vielerlei Hinsicht“ und stellte jeweils die einzelnen Erstkommunikanten vor. In seiner Predigt erinnerte an den jugendlichen heiligen Tacinius, der zur Zeit der Christenverfolgung als Hostienkurier unterwegs war. Er wollte Hostien von geheimen Eucharistiefeiern zu Gefangenen zu bringen, die wegen ihres Glaubens eingekerkert waren. Nach wiederholt gelungenen Aktionen aber wurde er von einer Jugendbande aufgehalten und wütend verprügelt, weil er seine Hostiendose nicht loslassen wollte. Ein christlicher Soldat fand den Sterbenden und reichte ihm die gerettete Hostie, welche für Tacinius das Wertvollste war, das er hatte.

Zwar sei der Materialwert einer Hostie sehr gering, fuhr Schulz fort, doch sei in ihm die ganz Liebe Gottes. Auch wolle sie immer Stärkung sein, auf dem Lebensweg zum himmlischen Jesus. Dies bekenne auch der Glaube der Christen, der mit dem Entzünden der Taufkerze begonnen habe und sich nun im Entzünden der Kommunionkerzen fortsetze.

Das Glaubensbekenntnis der Kinder und die Fürbitten leiteten über zum kindgerechten Hochgebet vor der Erstkommunion. Nach dem „Großer Gott, wir loben dich“ wünschte Pfarrer Schulz, dass die Kinder die Freundschaft mit Jesus weiter pflegen und auch von ihren Familien darin unterstütz werden. Dann segnete er die mitgebrachten Andachtsgegenstände und Erinnerungskreuze der Pfarrei vor dem allgemeinen Segen.

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