Oskar Demleitner feiert 90. Geburtstag

Mit großer Freude, Dankbarkeit, Gottvertrauen, Zufriedenheit und Zuversicht feierte Oskar Demleitner im Kreise seiner Familie und Verwandtschaft seinen 90. Geburtstag.

Herzlich gratulierte ihm der zweite Bürgermeister Georg Götz im Namen der Gemeinde. In Stellvertretung für Landrat Richard Reisinger überreichte ihm dieser darüber hinaus feierlich die Landkreismedaille in Bronze mit einem Geschenk. Neben vielen Gästen gratulierten auch Ruhestandspfarrer Peter Heindl für die Pfarrei, die FFW Hahnbach, der Seniorenbeauftragte sowie der

Obst- u. Gartenbauverein. Natürlich feierten auch die vier Töchter, sieben Enkelkinder sowie die Urenkel den Jubilar.

Musikalische Überraschung war Rita Butz mit der Klangbrettgruppe, die mit selbstgedichteten Geburtstagslieder viel Beifall erhielt. Die Musikanten von "Jedsmal anerscht" verbreiteten ebenfalls beste Stimmung mit ihren Stücken wie dem "Tätärä Hahnbach".

Gefeiert wurde bei schönstem spätsommerlichen Wetter im Hof des landwirtschaftlichen Anwesens, welches Oskar Demleitner mit seiner Ehefrau Emma, einer geborenen Dotzler, ein Leben lang bewirtschaftete.

Schon früh musste der Jubilar auf dem Hof mithelfen, da sein Vater im Krieg vermisst war. Doch mit "Leib und Seele" war sei er immer Landwirt gewesen, versichert er und fügt hinzu, dass für ihn dies stets der schönste Beruf gewesen sei. Trotz seines langen und nicht immer leichten Arbeitslebens habe er auch nie einen Urlaub vermisst.

Auch wusste er so einiges zu berichten, wie zum Beispiel, dass er früher mit einem Ziehwagerl das Getreide in die Mühle nach Kümmersbuch oder Irlbach bringen musste oder mit einem Kuhgespann auf's Feld und sogar bis nach Kainsricht fuhr. Erst als in den 40er Jahren ein Hanomag-Bulldog mit 16 PS angeschafft wurde, erleichterte dieser vieles. Noch lange Zeit habe man aber damals im örtlichen Kramerladen eingekauft und vom Gasthof Ritter ab und zu einige Schoppen Bier im Krug geholt.

Oskar Demleitner besuchte die Knabenschule in Hahnbach und erinnert sich noch gut an seine damaligen Klassenkameraden, von denen leider nur noch zwei leben, bedauert er. Bis heute interessiert sich der Jubilar noch sehr, was in der Zeitung steht und freut sich über jeden Besuch.

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