„Bei Sonnenschein kann Jeder feiern“, meinte Bürgermeister Lindner, „doch wir in Hahnbach feiern auch bei 17 Grad“. Recht „durchwachsen“ war dann auch tatsächlich dieses Jahr das Wetter beim 43. Marktfest und reduzierte sichtbar den Besucherandrang.
Traditionell begann das Fest am Samstag mit dem Aufstellen des 43 Meter hohen Kirchweihbaumes, der mit manchen Gurzern im Wald geholt und mit Kränzen und weiterer Dekoration von den Mädchen geschmückt wurde. Am Abend fand das Auftaktdefilee statt, das die Hahnbacher Marktbläsern unter Matthias Fenk anführten. Kirwapaare, Jagdhornbläser, Bürgermeister, Pfarrer Michael Birner, Marktgemeinderat, Hahnbacher Kulturausschuss (HKA) und eine große Abordnung der Striker aus dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr folgten. Bei kurzen Stopps wurden der Marktfriede und ein Willkommen durch den HKA-Vorsitzenden Georg Götz ausgerufen.
Offizieller Bieranstich war vor der Gastwirtschaft Ritter in der Hauptstraße durch Colonel Colorados. Davor und danach luden Wirte und Stände zum Feiern ein. Das professionelle „Duo Cocktail“ unterhielt vorm Kirchplatz mit alten und neuen Schlagern und lud zum Tanzen ein.
Der Sonntag begann mit dem Abholen der Kirwamoila durch die Burschen und einem Kirchenzug. Hahnbachs Pfarrer Michael Birner, für den es das erste Patrozinium der Pfarrkirche Sankt Jakobus war, lud in seiner Predigt ein, sich bei der Sinnsuche am Heiligen Jakobus ein Vorbild zu nehmen und wie er Segen bei allen Begegnungen nicht nur auf den Pilgerwegen der Welt zu sein.
Wirtschaften und Feuerwehr boten Mittagstisch und manch weiteres Schmankerl an, doch ein heftiger Schauer gegen 12.45 Uhr beendete abrupt so manches Mahl.
Die Hauptattraktion des Nachmittags war das Austanzen des Kirchweihbaumes durch 17 Kirwapaare, zu dem erstmals die „Hoidlbrumma“ aufspielten. Dazwischen wurden Martin Wawersig und Maria Pienkny für zehnmalige Teilnahme geehrt. Großes Lob und Geschenke bekamen auch die Tanzlehrer Katharina Mägerl und Daniel Seebauer. Bei einem langen und spannenden Finale wurden Pauline Steindl und Martin Wawersig als Oberkirwapaar ermittelt, die sich über Geschenke und Wurfbonbons freuten.
Die „High-Way-Stompers“, eine örtliche 11köpfige Line-Dance-Gruppe, zeigte bereits mit Nachwuchs am Abend auf dem Kirwapodest mehrere Choreografien und „DJ Beppo“ lockte in die Nacht mit flotten Rhythmen.
Auch für Kinder war Einiges geboten. Neben Spielsachen und Süßigkeiten konnte man sich fantasievoll schminken lassen, bei Hasenwetten mitmachen, Luftballone spicken, Plastikenten angeln oder Fußball auf eine riesige Haftzielscheibe schießen.
Der Montagabend gehörte der „Noukirwa“ der Mädchengruppe und des Burschenvereins, wo „D’Barsprinter“ für Stimmung sorgten.
