Tag des offenen Denkmals in Hahnbach

Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 14.9., ist um 14.30 Uhr in Hahnbach an der Bayreutherstraße, nahe dem Oberen Tor, eine kostenlose Führung in der Friedhofskirche. Von der Heimatpflegerin Marianne Moosburger wird man dann erfahren, woher der Name und die bislang gewohnte Art der katholischen Bestattungen stammt.

Das interessante Innere des kleinen Kirchleins, das auf eine lange bewegende Geschichte zurückschauen kann, wird ebenso anschaulich erklärt. Selbst einstige angsteinflößende Gemälde entstehen dabei vor dem inneren Auge. Auch erwartet die Zuhörer noch manch ungelöstes Rätsel im Kircheninnern und mehr oder weniger gelungene Restaurationen.

Auch die Geschichte und die Unterschiede zum mittelalterlichen - oder dem protestantischen Friedhof und die Entwicklung zu modernen Formen der Friedhofskultur werden aufgezeigt.

Amüsante, fast schon abstruse Anekdoten werden ebenfalls zu hören sein. Aber auch recht gruseliger Aberglaube, der einstmals den Totengräbern ein richtig lukratives „Nebengeschäft“ einbrachte, kommt zur Sprache.

Auch wird man hören, inwiefern schließlich die Kirche zu guter gelebter Ökumene beitrug und seit 1627 alljährlich am Dreifaltigkeitssonntag „aufersteht“.

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