Zu „Spielszenen durch die Jahrhunderte“ lud die AOVE am Sonntag, den 28. September, um 15 Uhr auf den Frohnberg ein. Unter der Leitung der Heimatpflegerin Marianne Moosburger konnte man dort eindrucksvoll und „hautnah“ Geschehnisse in und um Hahnbach erleben.
In einer guten Stunde erlebte man die Laienspieler als Verzweifelte auf der damaligen Fliehburg und auch die Missionierung durch irische Wandermönche. Das harte Leben der Vilsfischer wird anschaulich geschildert, wie auch die uralte Sage der weißen Frau, die dort vielleicht noch immer spukt. Thema wird auch Erchinbertus, der Ministeriale des Bamberger Bischofs und sein verschwundenes Schloss auf dem Frohnberg sein.
Ein Bänkelsänger berichtet eindrucksvoll von den Kreuzzügen, bevor sich zwei Ratschkattln vor dem Besuch des Kaisers Barbarossa, vor dessen Männern „kein Schinken“ sicher sei, zu Recht ängstigen.
Max Gutwein, ein reisender Händler aus Nürnberg, der Waffenschmiede des Reichs, lässt ahnen, was im 14. Jahrhundert die „goldene Straße“ nicht nur für die Oberpfalz bedeutete.
Von der Wallfahrt und manchem Wunder auf den Frohnberg erzählen in der Wallfahrtskirche alte Votiv-Tafeln und von der Heimatpflegerin hört man von des „Malers Rache“ und manches mehr. Passende Orgelmusik zum Ein- und Auszug lädt darüber hinaus zum Innehalten ein. Auch die Rolle der Eremiten und manch weitere Episode werden in Spielszenen und Informationen leicht verständlich für Groß und Klein nahegebracht.
