Ökumenisch – wie schon in den Jahren davor - begann am Palmsonntag im Klostergarten die Karwoche in der Pfarrei St. Jakobus. Mit größeren und kleineren Palmbuschen und mit Palmzweigen nahmen ungezählte Erwachsene und Kinder teil. Hinter der Apsis der Pfarrkirche fanden auch die Palmweihe und das Vortragen des Evangeliums statt.
Nach einem Zug um die Kirche mit Pfarrer Dr. Christian Schulz und dem Diakon Dieter Gerstacker feierte die Gemeinde in der vollen Kirche Eucharistie, was ja „Danksagung“ heißt. An diesem Tag gedachte man natürlich besonders des Einzugs Jesu in Jerusalem auf einem Esel und den Hosianna-Rufen seiner Anhänger. Beides hatte die herrschenden Sadduzäer provoziert, da einstmals König Salomon durch das gleiche Tor und ebenfalls auf einem Esel in Jerusalem eingezogen war. Auch rief man nur einem König das „Hosianna“, das „Oh, rette doch, oh hilf doch“ entgegen. So wurde jener Tag, zusammen mit Jesu „Tempelreinigung“ zum Auftakt der Passion, des bewussten Leidenswegs Jesu, der in der Karwoche gefeiert wird.
Die Lesung aus dem Philipperbrief des Apostels Saulus-Paulus zitierte eines der ältesten Auferstehungszeugnisse des Neuen Testaments. Die Passion lasen dann Erwachsene in verteilten Rollen.
