Die Tribüne steht - Festspiel "900 samma" rückt immer näher

„Jetzt wird’s richtig ernst!“ wissen Regisseure, Schauspieler und alle Mitwirkenden bei den Jubiläumswochen vom 28.5. bis zum 11.6. auf dem Frohnberg. Schon ist die große Überdachung für Chor und Orchester errichtet, die Böden (vom Kirwapodest) eingebaut und schon dominiert eine riesige Tribüne den Platz zwischen Kirche und Lourdeskapelle.

An die 500 Stunden freiwillige ehrenamtliche Arbeit steckt mittlerweile in dem großen Bühnenareal, resümierten Martin Weiß und Markus Heidlinger vom Festspielausschuss. Die Beiden sind für Technik und Aufbau verantwortlich und hatten in diesen Tagen mehr als genug zu tun. Mit Hilfe einer Auswahl von jeweils ca. zehn „echten und geschickten Arbeitern“ aus dem Freundes- und Bekanntenkreis griffen sie zu, wo sie gebraucht werden.

Hinzu kommt, dass die Arbeiten, wie zum Beispiel der Aufbau des Chorpodestes und der großen überdachten Tribüne für 346 Plätze, an normalen Werktagen stattfinden mussten. Dies bedeutet, dass die Helfer mehr als einen Urlaubstag freiwillig opferten, um mit Fachleuten teilweise von acht Uhr morgens bis 19 Uhr abends die schweißtreibende Arbeit zu erledigen.

Oft sind es „immer die Gleichen“, weiß man, die zupacken und für die eine Gemeinde nur mehr als dankbar sein kann. Doch in diesem Festjahr haben sie sich „deutlich vermehrt“, weiß Bürgermeister Bernhard Lindner. Schon sei er von Bürgermeisterkollegen angesprochen worden, wie man denn so viele Ehrenamtliche generieren könne. „Ja mei, ein paar Anschieber braucht ma schon, aber natürlich auch viel Gemeinsinn“, meinte das Marktoberhaupt, das selber „mit Haut und Haar“ dabei ist.

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